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Wie effektiv sind Selbstbräuner?

Es gibt viele Wege für einen schönen Teint. Im Sommer spendet uns Mutter Natur rund 700 Sonnenstunden,  (der Wert ist natürlich Jahresabhängig) - doch was machen wir im Winter? Das Sonnenstudio bietet eine sehr gute Möglichkeit, um auch in den kalten Monaten eine schöne Bräune zu erlangen. Eine weitere Alternative sind Selbstbräuner:

Crèmes oder Sprays mit dem Wirkstoff Dihydroxyaceton (ursprünglich als Diabetiker-Süßstoff erprobt), welcher beim Auftragen auf die Haut eine chemische Reaktion auslöst, wodurch die Haut braun gefärbt wird (sog. Maillard-Reaktion). Bereits einige Stunden nach dem Auftragen des Produktes wird die Bräunung sichtbar und hält bei einer einmaligen Anwendung zwischen drei und fünf Tagen an, spätestens nach zehn bis fünfzehn Tagen ist die Haut wieder vollständig entfärbt. Einige Produkte enthalten auch den Wirkstoff Erythrulose, welcher einen langsameren, dafür aber länger anhaltenden Bräunungseffekt bewirkt.

Damit die Bräune gleichmäßig verteilt wird und keine Flecken hinterlässt, sollte das Produkt möglichst gelichmäßig aufgetragen werden. Es schadet nicht, vor dem Auftragen ein Hautpeeling zu machen, damit die oberste Hornhautschicht entfernt wird – diese färbt sich ansonsten dunkler.

Zu Beginn der Anwendung wird der Selbstbräuner alle zwei bis drei Tage aufgetragen, nach Erreichen des gewünschten Bräunungsgrades reicht eine wöchentliche Anwendung. Nach dem Auftragen sollte man warten, bis der Selbstbräuner vollständig in die Haut eingezogen ist, Duschen sollte man frühestens nach drei Stunden, um eine Fleckenbildung zu vermeiden.

Die Angebotsform an Selbstbräunern ist mittlerweile sehr vielfältig: Es gibt sie für verschiedene Hauttypen, für bestimmte Hautpartien und in verschiedenen Bräunungsintensitäten. Auch die Darreichungsform der Selbstbräuner ist unterschiedlich: Selbstbräuner gibt es als Crème, Spray, Lotion oder Emulsion. Meist gibt es für unterschiedliche Körperpartien unterschiedliche Produkte. Eine besondere Form sind Bräunungskapseln (näheres dazu in unserem Artikel „Bräunungskapseln – Sonne in Pillenform“).

Der größte Vorteil von Selbstbräunern: Da hier keine UV-Strahlung wirkt und die Inhaltsstoffe meist auch im menschlichen Körper vorkommen gibt es hierbei keine bekannten gesundheitlichen Risiken wie z.B. Hautkrebs etc. Lediglich sollte man auf die Haltbarkeit sowie auf die richtige Lagerung der Produkte achten: Bei zu langer Lagerung oder bei Wärmeentwicklung z.B. durch Sonneneinfall kann der Wirkstoff DHA zerfallen und schädliche Substanzen bilden. Ansonsten gilt: Selbstbräuner sind völlig ungefährlich. Ein Qualitätsurteil der Stiftung Warentest ist dennoch ein aussagekräftiges Gütesiegel, darauf sollte man beim Kauf achten.


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